Die Auslöser der Pollenallergie

Wenn im Frühling alles zu blühen beginnt und du anstatt Freude nur tränende Augen, eine laufende Nase und ständiges Niesen bekommst?

Dann gehörst du wahrscheinlich zu den Millionen Menschen, die an einer Pollenallergie leiden. Aber was genau steckt eigentlich dahinter und warum reagiert dein Körper so empfindlich?

Was löst eine Pollenallergie aus?

Der Auslöser einer Pollenallergie sind winzige Blütenpollen bestimmter Pflanzen. Dein Immunsystem stuft sie fälschlicherweise als gefährlich ein und startet eine Abwehrreaktion, als würde es sich gegen Krankheitserreger wehren.

Besonders betroffen sind sogenannte Windblüher. Dazu gehören Bäume wie Birke, Erle, Hasel und Esche, zahlreiche Süßgräser sowie Kräuter wie Beifuß, Ragweed oder Wegerich. Diese Pflanzen verteilen ihre Pollen durch die Luft.

Du atmest sie ein, und schon kann dein Körper mit typischen Allergiesymptomen reagieren. Mehr über die wichtigsten Auslöser findest du auf allergie.hexal.de.

Wann fliegen die Pollen am stärksten?

Die Beschwerden treten meist genau dann auf, wenn „deine“ allergieauslösenden Pflanzen blühen. Für Gräser ist das zum Beispiel von Mai bis Juli die Hauptzeit. Bei Hasel und Erle kann der Pollenflug sogar schon im Februar beginnen.

Wie stark du betroffen bist, hängt auch von deiner Wohnregion ab. In Städten mit viel Verkehr oder Industrie sind die Pollenkonzentrationen oft höher, weil Abgase und Feinstaub die Pollen aggressiver machen. Auf allergieratgeber.de erfährst du mehr darüber, wie Umweltbedingungen das Allergierisiko beeinflussen.

Warum das Risiko für Allergien steigt

Eine Pollenallergie entsteht selten aus einem einzigen Grund – meistens spielen gleich mehrere Faktoren zusammen.

Einer der wichtigsten ist die genetische Veranlagung. Wenn also deine Eltern oder Geschwister Allergiker sind, hast du selbst ein deutlich höheres Risiko, eine Pollenallergie zu entwickeln. Mehr dazu liest du auf tk.de.

Aber auch Umweltfaktoren tragen ihren Teil bei. Luftverschmutzung, Feinstaub, Tabakrauch oder andere Schadstoffe machen die Schleimhäute empfindlicher, sodass Allergene leichter eindringen können. Wie allergieinformationsdienst.de erklärt, reagieren dadurch viele Menschen schon auf kleinste Mengen Pollen.

Klimawandel und Hygiene – 2 unterschätzte Einflussfaktoren

Der Klimawandel verlängert nicht nur die Blühzeiten vieler Pflanzen, sondern bringt auch neue allergene Arten in Regionen, in denen sie früher nicht vorkamen.

So breitet sich beispielsweise das hochallergene Ragweed (Beifußblättriges Traubenkraut) immer weiter nach Norden aus – eine schlechte Nachricht für Allergiker.

Ein weiterer spannender Punkt ist die sogenannte Hygienehypothese. Sie besagt, dass Kinder heutzutage weniger mit Mikroorganismen und Parasiten in Kontakt kommen.

Das Immunsystem bekommt also zu wenig „Training“ und neigt dazu, harmlose Stoffe wie Pollen als gefährlich einzustufen. Näheres dazu findest du bei der Techniker Krankenkasse.

So entsteht eine Pollenallergie

Zusammengefasst: Eine Pollenallergie entsteht, wenn genetische Veranlagung, Umweltbelastung, Klimaveränderungen und der Kontakt mit bestimmten Pollen zusammenkommen.

Dein Körper reagiert dann überempfindlich auf eigentlich harmlose Substanzen – und schon reichen ein paar winzige Pollenkörner in der Luft, um deine Nase zum Laufen zu bringen.

Wenn du dich tiefer in das Thema einlesen willst, lohnt sich ein Blick auf netdoktor.de oder gesundheit.gv.at – dort findest du viele Tipps rund um Diagnose, Behandlung und den Umgang mit Heuschnupfen im Alltag.

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